Alle Inhalte dieser Webseite sind geschützt durch das copyright© by DVD Brennen So aktualisieren Sie die Firmware Ihres Laufwerks
Bei den Firmware-Updates (dem Flashen) sollten Sie allerdings einiges beachten.
In den folgenden Abschnitten wird es Ihnen Schritt für Schritt erläutert:
1. Aktuelle Firmware bestimmen: Um Ihren Brenner mit der aktuellen Firmware-Version
auf den neuesten Stand zu bringen, müssen Sie zunächst herausfinden,
mit welcher Firmware-Version das Gerät gegenwärtig arbeitet. Nutzer
von Windows XP wählen dazu Start, (Alle) Programme, Zubehör, Systemprogramme,
Systeminformationen. Öffnen Sie dort Komponenten und markieren Sie CD.
Unter PNP-Gerätekennung finden Sie die Gerätebezeichnung. Scrollen
Sie nach rechts bis zum Ende der Unterstriche. Der erste Wert ist die Firmware-Version.
Notieren Sie sich den Wert.
Unter Windows 98 und Me öffnen Sie den Gerätemanager mit der Tastenkombination
[Windows Pause]. Im Menüpunkt DVD/CD-ROM-Laufwerke finden Sie den Brenner.
Markieren Sie ihn. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie
Eigenschaften. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen. Dort können
Sie die Firmware-Version ablesen. Notieren Sie sich die Angabe, um Sie später
mit der Firmware-Version zu vergleichen.
Einfacher geht es mit Nero Info Tool. Das Utility zeigt Ihnen die aktuelle
Firmware-Version Ihres Brenners an. Starten Sie Nero Info Tool über Start,
(Alle) Programme, Nero, Nero Toolkit, Nero InfoTool. Bei Drive finden Sie rechts
oben die benötigte Angabe zur Firmware.
2. Neue Firmware finden: Auf den Website der Brennerhersteller halten fast
alle Firmware-Aktualisierungen zum Gratis-Herunterladen bereit. Suchen Sie im
jeweiligen Download-Bereich - Bezeichnet mit Download, Support, Firmware, Service
oder Software - nach dem passenden Update. Einige Hersteller gewähren direkten
Zugriff auf die Firmware von der Produktseite: So können Dateiverwechslungen
vermieden werden, denn die Dateinamen der Firmware lassen oft keinen Rückschluss
auf das unterstützte Gerät zu. Vergleichen Sie die Versionsnummer
der Firmware mit der Ihres Brenners ab. Hat die Firmware auf der Website eine
höhere Versionsnummer, ist sie neuer. Dann laden Sie sie herunter.
Falls Sie beim Hersteller nicht fündig werden, helfen Firmware-Sites wie
www.rpcl.com Ihnen weiter. Firmware-Versionen die im Netz erhältlich sind,
werden auf dieser Website gesammelt und mit einem Download-Link verknüpft.
Klicken Sie auf den Link Search und geben Sie ins Suchfeld den Typen-Code Ihres
Brenners ein - zum Beispiel PX-504A. Es wird Ihnen auf dieser Website angezeigt,
welche Firmwares verfügbar sind. Die Firmware-Versionen gleich rechts vom
Namen können Sie bedenkenlos verwenden, denn es handelt sich um offizielle
Updates, die direkt von der Hersteller-Website herunter geladen werden. Es ist
bei den Firmware-Updates weiter unten Vorsicht geboten, dies sind gehackte,
Region-freie Versionen. Hier gilt: Benutzung auf eigene Gefahr! Damit riskieren
Sie, Ihre Garantieansprüche für das Gerät zu verlieren.
Finger Weg von der Firmware anderer Geräte - selbst wenn sie baugleich
sind! Einige CD-Writer brennen mit falscher Firmware fehlerhaft oder gar nicht
mehr.
3. Medien vor dem Update entfernen: Achten Sie darauf, dass während des
Updates keine CD beziehungsweise DVD im Laufwerk liegt. Das Laufwerk, das geflasht
werden soll, muss sich im Leerlauf befinden und darf keinen Zugriff auf ein
Medium haben.
4. Brenner für das Update konfigurieren: Die herunter geladene Datei müssen
Sie Entpacken. Es handelt sich meistens um ein Archiv im ZIP-Format. Um zu erfahren
wie Sie das Update ausführen müssen, öffnen Sie die Informationsdatei
Liesmich.txt beziehungsweise Readme.txt.
Achtung: Der Update Vorgang ist bei den Gerätetypen unterschiedlich. Während
einige Laufwerke lediglich als Master konfiguriert werden müssen, sollten
Brenner LG allein - als einziges Gerät - und als Master am zweiten IDE-Kanal
angeschlossen sein. Sie sollten hier an die Anweisungen des Hersteller achten
und konfigurieren Sie dann Ihren Brenner entsprechend.
Neben den Anweisungen zur Hardware-Konfiguration wie etwa Jumper-Anweisungen
finden Sie in der Informationsdatei auch eine Kurzbeschreibung zu den Befehlsparametern
des Flash-Tools. Sie sollten die Datei vorher ausdrucken oder sich wichtige
Notizen aufschreiben.
5. Während des Updates vermeiden Sie Unterbrechungen: Schalten Sie den
PC keinesfalls aus, solange die Programmaktualisierung aufgespielt wird, sonst
könnte das Laufwerk ruiniert werden. Vermeiden Sie, während dieser
Zeit am Computer zu arbeiten. Das Flashen könnte dadurch negativ beeinflusst
werden. Anschließend führen Sie einen PC-Neustart durch. Sobald das
Update erfolgreich beendet ist, kann der Brenner mit seiner neuen Identität
vom BIOS und von Windows korrekt erkannt wird.
6. Unter Windows flashen: Öffnen Sie das Verzeichnis, in das Sie die Firmware
entpackt haben. Mit einem Doppelklick starten Sie das Update-Programm. Unter
Umständen fordert Sie das Flash-Tool dazu auf, den DMA-Modus oder die automatische
Benachrichtigung beim Wechsel eines Datenträgers zu deaktivieren.
Windows-XP-Nutzer deaktivieren die Autorun-Funktion über die Registry.
Dazu klicken Sie auf Start, Ausführen und geben Sie regedit ein. Navigieren
Sie zu HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Cdrom. Doppelt auf
Autoplay klicken und ändern Sie den Wert von 1 auf 0.
Unter Windows 98 und Me drücken Sie auf Start, Einstellungen, Systemsteuerung.
Doppelt auf System klicken. Dann einen Doppeltklick auf die Verzweigung CD-ROM.
Aktivieren Sie die Registerkarte Allgemein und entfernen Sie den Hacken bei
Automatische Benachrichtigung beim Wechsel. Mit OK bestätigen.
PC neu starten und beginnen Sie mit dem Flashen.
7. Mit Startdiskette flashen: Nur manche Flash-Utilities lassen sich mit Firmware-Updates
unter MS-DOS durchführen. Es geschieht aus Sicherheitsgründen, denn
eine Bootdiskette lädt nur die notwendigste Software. Daher wird auf diese
Weise der Update-Vorgang nicht durch unnötige Treiber oder Systemprozesse
beeinflusst.
Anders als Windows 98 und Me kann Windows XP zwar keine MS-DOS-Startdisketten
mit allen DOS-Befehlen erstellen, wohl aber bootfähige Disketten, die zum
Flashen ausreichen. Legen Sie dazu eine Floppy-Diskette ins Laufwerk ein. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf das Floppy-Symbol und wählen Sie Format.
Aktivieren Sie unter Formatierungsoptionen den Punkt MS-DOS-Startdiskette erstellen
und klicken Sie auf Starten.
Nutzer von Windows 98 und Me öffnen zum Erstellen einer Bootdiskette eine
DOS-Box. Klicken Sie dazu auf Start, Ausführen und tippen sie command ein.
Legen Sie eine Diskette ins Laufwerk und geben Sie auf der Kommandozeile den
Befehl format a: /s ein. Die Diskette wird formatiert und anschließend
werden alle wichtigen Systemdateien darauf kopiert. Schließen Sie DOS-Box
mit exit.
Anwender von Windows 2000 haben keine Möglichkeit, mit Bordmitteln eine
Boot-Diskette zu erstellen. Daher rufen Sie die Seite www.bootdisk.de auf, laden
Sie ein entsprechendes Image herunter und erstellen Sie eine Systemdiskette.
Anschließend wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie die Firmware-Dateien
entpackt haben. Kopieren Sie alle Dateien auf die System-Diskette und starten
Sie den PC neu. Um von Diskette booten zu können, müssen Sie gegebenenfalls
die Boot-Reihenfolge im BIOS ändern. Ins BIOS gelangen Sie auf den meisten
PCs, indem Sie am Anfang des Bootvorgangs mehrmals die Taste [Enft] drücken.
Speichern Sie die Änderungen ab und starten Sie den PC von Diskette.
Geben Sie auf der Kommandozeile die erforderlichen Befehle exakt so ein, wie
es in der Informationsdatei beschrieben wird (siehe Schritt 4). Sobald der Flash
Vorgang beendet ist, starten Sie den PC neu. Machen Sie gegebenenfalls die Änderungen
der Boot-Reihenfolge wieder rückgängig und starten Sie Windows.
8. Firmware überprüfen: Ob die Frischzellenkur für den PC erfolgreich
verlief, können Sie mit Windows - wie unter Schritt 1 beschrieben - kontrollieren.
Welche zusätzlichen Features hinzugekommen sind, lässt sich mit Nero
Info Tool feststellen.
Diese Laufwerke kopieren jede CD
Viele CD-Abspielsperren und Kopierschutzmechanismen sind alles andere als wirksam.
Kopierschutz ist größtenteils wirkungslos
Es werden unterschiedliche Kopierschutzverfahren bei den Plattenfirmen verwendet.
Dabei wurde auf die Wirksamkeit dieser Abspiel- und Kopierschutzmechanismen
mit den aktuellen DVD-Brennern, sowie älteren CD-Laufwerken, Auto-CD-Spielern
und HIFI-Playern getestet. Zum Rippen der CDs werden der Windows Media Player
und das Open-Source-Tool Cdex (www.cdex.n3.net) eingesetzt. Auf Macintosh-Rechnern
erzeugt das Brennprogramm Toast (www.roxio.de) die CD-Images. Keines der im
eingesetzten Programme ist nominell in der Lage, einen Kopierschutz zu umgehen.
Das erstaunliche Testergebnis: Die derzeit in Elektromärkten erhältlichen
DVD-Brenner rippen kopiergeschützte Musik-CDs ohne größere Probleme
zeigt. Einige Laufwerke rippen die geschützten CDs lediglich langsamer
als ungeschützte Scheiben.
CDs, die mit dem Label "Copy Control" als angeblich kopiergeschützt
gekennzeichnet sind, machen - je nach CD-Player oder PC-CD-Laufwerk - auf unvorhersehbare
Weise beim bloßen Anhören mal Ärger, mal keinen Ärger und
lassen sich mal kopieren, mal nicht.
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